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Es tut mir leid, ich war wieder so einen Monat weg oder so!
Aber jetzt bin ich wieder da, nach einer schweren Phase! (Hach, wie melancholisch!!!)
Nun ja, ich habe ein Buch geschrieben, dass ist aber ganz anders als die Geschichten, die ich hier gepostet hab. Nicht sooo romantisch und eher so fantasyxD
Ich hab mir überlegt, jeden Tag hier einen Teil rein zu kopieren, ich weiß aber nicht so recht...
Naja, aber ich lebe NOCH!:D
Bis Dänne!
(Verwirrend?!)

Ein paar Wochen waren vergangen, und Luna hatte nicht mehr an den Kellner gedacht. Doch als sie mit Helena und Geneviéve in der Stadt war, holten sie die Erinnerungen wieder ein. Nach dem Kino und shoppen gingen sie in das klene Eckcafé und Luna hielt Ausschau nach Luca. Sie sah ihn sofort, wie er in der Ecke stand und sich von einem Mädchen verabschiedete. Er küsste sie. Augenblicklich wurde Luna schlecht und sie wollte schnell wieder gehen. "Ach, lass uns noch was bleiben!" Meinte aber Geneviéve. Sie setzten sich und-wie hätt es auch anders sein können?-Luca kam und nahm ihre Bestellung auf. Er erkannte Luna. "Hi!" Er strahlte sie an, Luna erwiderte sein Lächeln müde. Sie schlürfte nachdenklich ihren Milchshake und nahm nur wenig wahr, wie Geneviéve versuchte, mit Luca zu flirten. Als sie zahlten, schob Luca Luna seine Nummer zu. Sie lächelte ihn an, doch als sie draußen waren, hätte sie den Zettel am liebsten weg geworfen. Doch sie tat es nicht. Als sie wieder im Schloss waren, ging grade die Sonne unter. Es wurde schon früher dunkel und die Bäume waren auch schon herbstlich braun.
Am nächsten Tag, es war Samstag, klingelte ihr Handy. "Hi Luna! Hast du Lust auf eine Bootstuor?" Fragte Till. "Ja, sehr sogar." Luna lächelte. Auf dem Weg zum See dachte Luna nach. Sie hatte wirklich geglaubt, sie würde Luca lieben. Sie hatte an "Liebe auf den ersten Blick" geglaubt. Sie glaubte immer noch an ihn, aber sie wusste, dass sie sich in Till verliebt hatte, den er tat ihr gut. Sie hatten eine wunderbare Zeit miteinander verbracht und Lucas Nummer würde Luna Helena schenken. Sie wusste genau, wie sie ihn fand. Aber Luna erwähnte lieber, dass er erst am vorigen Tag einem anderen Mädchen die Zunge in den Hals gesteckt hatte. In der Ferne sah sie schon Till, wie er einen Picknickkorb in das Boot hievte. Sie lachte. Alles war gut.

Am nächsten Morgen ging Luna wieder joggen. Sie war verwirrt. Was war mit Luna los? Sie wurde angerufen, anstatt ihrer Musik hörte sie jetzt Luisa am anderen Ende der Leitung. "Hey! Wie gehts, was machst du und wo bist du?" "Gut, joggen und eigentlich in meinem Bett liegen aber grade bin ich im Wald! Und dir?" "Auch auch, aber egal. Was ist los?" "Was soll los sein?" "Ich weiß es nicht! Aber ich hatte das Bedürfnis, dich anzurufen..." "Wir haben halb 7!" "Echt? Oh na egal. Was ist jetzt los? Was ist mit Till und dem super süßem Kellner?" Luna wurde langsamer bis sie schließlich ging, dann erzählte sie Luisa erstmal alles, von dem Trip in die Stadt bis zu dem Gespräch mit Helena. "Wow, bei dir tut sich echt viel! Aber ganz ehrlich, Jungs, die Klavier spielen können sind sehr, seehr sexy!" Luna lachte. "Wenn du meinst!" "Ja, das meine ich! Was dagegen wenn ich Anne und Nina alles erzähle? Oder willst du die Sache geheim halten... oder willst du es ihnen selbst erzählen?" "Sag es ihnen ruhig, ich gehe heute Abend um 20 Uhr in Skype, da erklär ich euch alles nochmal." "So, jetzt muss ich aber mal duschen! Viel spaß dir noch beim... joggen! Du bist echt verrückt! Bye!"
Beim Frühstück war Helena äußerst wortkarg und auch auf dem Weg in die Klasse sagte sie nichts. Nach der ersten Stunde kam Geneviéve zu Luna und setzte sich, direkt neben Benedict, auf einen Stuhl. "Hey Luna! Ich muss mal mit dir reden, wegen TILL!" Benedict reckte ein wenig den Kopf, Luna verdrehte die Augen. "Können wir später im Zimmer drüber reden?" "Klar doch!" Sie lächelte zuckersüß und setzte sich wieder auf ihren Platz. Luna dachte nicht mehr darüber nach und freúte sich, dass sie heute keine Hausaufgaben bekamen. Umso mehr Zeit konnte sie mit Till verbringen, er hatte ihr während des Uunterrichts eine Sms geschrieben. "Hey Lu! Komm heute um 4 zu mir, ich hab eine Überraschung für dich!" Nach der Schule ging Luna alleine ins Zimmer und traf auf Geneviéve. "Da bist du ja!" "Was ist?" "Ich hab da so was gehört... Also irgendwie weiß ich ja schon länger, dass du mit Till zusammen bist, aber jetzt habe ich gehört das er... Naja... Also ich kann es nicht so genau sagen aber..." "Waas?!" "Ich hab gehört... Das er dich nur benutzen will und so... Aber sag nicht, dass ich es dir gesagt habe!" Luna war wenig beeindruckt. "Achja, und von wem hast du es gehört?" "Darf ich nicht sagen..." Nachdenklich machte sich Luna für die Überraschung fertig und ging um viertel vor 4 los zu Till. Als sie an den Ställen ankam, wartete er schon auf sie. "Du siehst toll aus!" Er kam auf sie zu und küsste sie, seine Hand wanderte unter ihre Haare. Nach dem Kuss sah er ihr tief in die Augen, ihre Stirnen berührten sich. "Komm mit!" Flüsterte er, dann zog er sdie mit sich. Sie liefen zusammen ein paar Minuten durch den Wald, der schon herbstlicher wurde. An einer kleinen Stelle am See lag eine große Decke und ein Picknickkorb. "Für dich!" Lachte Till. "Bist du wahnsinnig!?" Sie küsste ihn und fühlte sich unendlich glücklich. Sie setzten sich hin und aßen Melonen und Erdbeeren mit Sahne. Er hatte auch Milchkafe dabei. "Hhm lecker!" Sagte sie. Das war er auch. Doch der von Luca... war leckerer. "Lass uns schwimmen gehen!" "Bist du verrückt?" Sie lachte. "Das Wasser ist eiskalt!" "Nein, es geht!" Er lachte und zog sein T-shirt aus. Luna wollte garnicht erst hingucken, so gut sah er aus. Luna wurde bewusst, dass sie keinen Bikini anhatte, doch sie sah, dass Till nur mit Boxershorts ins Wasser ging! Luna wusste nicht, was sie tun sollte. Sollte sie ins Wasser? Nur mit Unterwäsche? So schlimm war es ja nicht, die Stelle war so abgeschieden und versteckt, da würde keiner kommen. Andereseits...

Am nächsten Tag machte sich Luna direkt nach der Schule auf den Weg in die Stadt. Helena hatte sie nichts von ihrem Vorhaben erzählt, sie sagte nur der Erziehrin, wo sie war. Sie hätte sich noch mit Till unterhalten sollen, doch er hatte lange Schule und sie musste die Sache mit dem Kellner so schnell wie möglich regeln. Nach einer halben Stunde kam sie in der Stadt an und sie machte sich direkt auf den Weg zum Caffé. Das kleine Lokal erkannte sie sofort und sie sah auch, dass es gut besucht war. Der Tag war wunderschön, die Spätsommersonne schien und keine Wolke war am Himmel. Sie betrat das Caffé und sah sich erstmal um, dann bestellte sie einen Eiscafé. Sie setzte sich an einen Tisch am Fenster und ließ ihren Blick wieder durch das Lokal wandern. Jetzt entdeckte sie den Jungen, er bediente grade ein älteres Ehepaar. Sie musste lächeln genau wie er es grade bei den Leuten tat. Der Junge nahm ihren Eiscafé vom Tresen und brachte ihn ihr, ihr Herz schlug schneller. Er sagte ihr "Lass es dir schmecken!" und grinste sie an, seine Augen leuchteten dabei! Luna erwischte sich dabei, wie sie immer wider zu diesem Jungen schaute und da fragte sie sich, was sie hier eigentlich machte. Was wollte sie hier? Mit ihm reden? Worüber? Sich vergewissern, was sie für diesen fremden Jungen empfand? Das traf es wohl am ehesten... Sie saß lange am Tisch und checkte irgendwann ihre SMS. 5 waren von Till, 3 von Helena und noch ein paar von ihren Freunden aus ihrer alten Schule. "Darf ich abräumen? Oder willst du noch was bestellen?" Fragte plötzlich der Kellner freundlich. "Oh! Äh klar, ich muss jetzt eh los..." Sie lächelte ihn an, er machte es ihr nach. Hastig stand sie auf und kramte ihre Sachen zusammen. An der Tür kam sie nochmal an dem Kellner vorbei der sie anlächelte und ihr leise sagte "Ich heiße übrigens Luca" Luna war völlig überrascht, so blieb ihre Antwort aus, doch er wandte sich eh wieder neuen Gästen zu, doch er schaute sie noch einmal kurz an. Überaus glücklich machte sich Luna auf den Weg zum Bahnhof und bemerkte erst garnicht, wie ihr Handy klingelte. "Hallo?" sagte sie fröhlich ins iPhone. "Hi. Wo bist du?" Fragte Till, sie erschrak. "Oh Till! Hi ähm ich bin in der Stadt... und du?" "Dreimal darfst du raten! Ich bin am Stall und warte darauf, dass du mir endlich eine Erklärung bringst! Und das du dich nochmal um die Pferde kümmerst, du hast dich doch selbst dafür eingetragen!" Luna schluckte. "Das tut mir leid aber es war echt wichtig! Meine Tante ist hier zurzeit und sie wollte si gerne dass ich sie besuche und da sie morgen wieder fährt musste ich heute kommen..." "Deine Ausrede ist schlecht, sehr schlecht, ich hoffe das weißt du. Aber lass uns nicht streiten. Wenn du willst, kommst du heute abend bei mir vorbei. Wenn nicht... dann nicht!" Damit legte er auf. Er hatte nicht sonderlich wütend geklungen, nur sehr enttäuscht. Luna schluckte, dann stieg sie in den Bus. Es wurde schon dunkel als sie endlich am Schloss ankam. Sie brachte nichtmal ihre Tasche weg sondern ging direkt zu den Ställen. Till war nicht da, nicht mal auf dem Heuboden, also ging sie in das Büro und frate Frau Levi wo er sein könnte. "Er ist bestimmt in seinem Zimmer, ich bring dich dorthin!" Sagte sie freundlich. Sie gingen ein Stück und kamen dann zu einem kleinen gemütlichen Haus das Luna noch nie zuvor gesehen hatte. Sie betraten es und Frau Levi führte sie eine breite Treppe entlang nach ganz oben. "Hier ist sein Zimmer" Sie lächelte, dann drehte sie sich um und ging wieder nach unten. Zaghaft klopfte Luna. "Ja?" Fragte Till. Er klang abwesend. Sie machte die Tür auf und betrat ein großes Zimmer, erstaunlich ordentlich. Till saß unter einer Dachschräge auf seinem Bett mit dem Laptop und war nscheinend bi facebook oder so. "Hi" Luna lächelte kläglich. Er sah sie wortlos an. "Können wir nach draußen gehen? Ich muss mit dir reden..." Luna sah ihn bittend an, er kam wortlos zu ihr und ging vorraus die Treppe hinab. Sie redeten kein Wort, bis sie unten im Wald ankamen. "Lass uns ein Stück gehen..." Sagte Luna leise. Sie gingen wortlos neben einander her, Till schaute auf den Boden, dann ergriff Luna das Wort. "Weißt du, das mit uns... Also ich hatte vor dir noch nie einen Freund und wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte... und-" "Aber du hast dich doch vollkommen normal verhalten! Also richtig!" Till sah sie an. "Jaa... Aber lass mich doch ausreden. Ich war ja auch echt glücklich mit dir, die paar Tage die wir zusammen waren, doch dann bin ich mit Helena in die Stadt gefahren..." Sie brach ab, doch er schaute sie durchdringend an. "Und da war ich in einem Caffé... und da war ein Junge und plötzlich war ich mir mit dir nicht mehr so sicher..." "Das ist es? Du denkst, du liebst einen Jungen, den du erst einmal gesehen hast?" Sein Blick wurde immer ungläubiger. "Nein, so meine ich das nicht... es war eher so, dass ich ihn total süß und so fand..." Betreten schaute sié zu Boden. "Aber das ist doch kein Grund! Ich finde andere Mädchen auch hübsch, aber du bist die hübscheste von allen... Und die süßeste, netteste, tollste, wunderbarste-" "Hey, hör auf..." Sie lachte leise. "Komm, ich bin dein erster Freund, ist doch klar das du verwirrt bist. Aber mach dir nichts draus! Ich liebe dich! Und du...?" Sie lächelte ihn an und gab ihm einen Kuss. "Danke!" Flüsterte er. "Wofür?" "Für dich!"
Den ganzen Abend verbrachten die Beiden zusammen, doch als Luna in ihr Zimmer ging, fühlte sie sich merkwürdig. "Wo warst du?" Fragte Helena besorgt, sobald Luna das Zimmer betrat. "Bei Till..." "Nein, ich meine davor! Ich hab ihn ja heute Mittag noch selbst gefragt wo du bist, er wusste es erst auch nicht! Also wo warst du!?" Ruhig setzte sich Luna auf ihr Bett. "Ich war in der Stadt..." "Ohne mich?" Fragten Helena und Geneviéve, die grade ins Zimmer kam, gleichzeitig. "Ich hatte was zu klären..." "Und was?" Vor Geneviéve wollte Luna nicht alles erzählen, deswegen warf sie Helena einen Bedeutungsschweren Blick zu. Helena verstand und fragte nicht mehr. Später, als Geneviéve beim Duschen war, sprach Luna das Thema an. "Ich war Heute in der Stadt in dem Caffé. Ich musste mir meiner Gefühle für Till sicher sein! Da war dieser Kellner und war total süß zu mir und mein herz hat richtig angefangen zu klopfen und dann hat er mir am Ende sogar einfach so seinen Namen gesagt! Luca! Und dann bin ich zu Till und habe ihm die Sache erklärt und er hat mir... verziehen, wenn man es so nennen kann. Und jetzt bin ich mir aber immer noch nicht sicher! Liebe ich Till oder nicht? War das mit Luca Liebe auf den ersten Blick oder nicht?" Helenas Gesichtsausdruck hatte sich verhärtet. "Du glaubst ernsthaft an Liebe auf den ersten Blick? Die gibt es nicht! Glaub mir. Und warum denn Luca?!" "Ich weiß nicht, bei ihm habe ich sowas gefült..!" "Ach quatsch, dass hast du dir eingebildet! Genieß lieber die Zeit mit Till, okay?!" Helena ging aus dem Zimmer, verdattert sah ihr Luna nach. Was war denn mit ihr los? Hatte sie was falsch gemacht?

Gedankenverloren erlebte Luna diesen Sonntag und erledigte all ihre über die Woche angefallenen Hausaufgaben. Helena ließ sich nicht blicken, sie traf sich zu einem Treffen der Schülerzeitung bei der sie mitwirkte. Luna machte sich grade über Englisch her, da klopfte es an der Tür. "Herein!" Rief Luna uninteressiert. "Hey" Hörte sie plötzlich Till sagen. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, sie stand auf und ging auf ihn zu. "Hi!" Hauchte sie und legte ihre Arme um seinen Hals. Ein magischer Moment entstand, ein Moment, der vor jedem Kuss da war, mal stärker, mal schwächer. Sie standen so da, sich küssend, und plötzlich hatte Luna eine Idee. "Komm mit!" Sie nahm in an der Hand und lief mit ihm in den Raum wo sie selbst noch am Morgen Klavier gespielt hatte. Im Raum angekommen wurden sie erstmal von der nachmittaglichen Sonne geblendet.Sie lachten. "Ich kannte diesen Raum noch garnicht!" sagte Till. "Er ist wunderschön!" Er setzte sich ans Klavier und spielte-River Flows in You! Luna fand, das Stück war voller Emotionen und wie es Till spielte! Sie tanzte durch den Raum und beide lachten. Dann hörte Till aus zu spielen und kam auf sie zu, er legte ihr die Hand auf die Hüften. Eine magische Stille lag über dem Raum. "Ich liebe dich!" flüsterte Till. Luna lächelte und sah ihm in die Augen. Doch es waren nicht seine, in die sie blickte, es waren grüne Augen. Er beugte den Kopf zu ihr, wollte sie küssen. "nein... Nein ich kann das nicht!" Sie machte sich von ihm los. Überrascht sah er sie an. "ich brauch Zeit zum Nachdenken..." sagte sie, dann lief sie aus dem Raum. Erst in ihrem Zimmer blieb sie stehen. Von Geneviéve und Helena war noch immer keine Spur. Sie machte irgendein Lied auf Youtube an http://www.youtube.com/watch?v=uvZ3doM4kGU&feature=autopl... und riss die Balkontüren auf. Schwer atmend stellte sie sich an das Geländer und blickte über die atemberaubend schöne Landschaft. Sie wusste nicht, wieviel Zeit verstrich, doch sie regte sich nicht, starrte nur auf den Himmel der sich langsam verdunkelte. Schließlich hatte sie einen Entschluss gefasst. Sie würde Till die Wahrheit sagen. Außerdem würde sie gleich am nächsten Tag in die Stadt fahren und das Caffé aufsuchen. Entschlossen ging Luna zum Abendessen, sie war schon etwas zu spät. Sie setzte sich neben Benedict, einen anderen freien Platz fand sie auf die Schnelle nicht. Sie hielt sich aus der Unterhaltung am Tisch raus und schaute nur auf ihr Abendessen.

(Kommentare kann ich immer noch nicht schreiben, Ich hab keine Ahnung warum. Jedenfalls spiele ich selbst Klavier aber erst seid den Sommerferien.:))

Es war schon sehr dunkel als Luna schließlich ins Bett ging. Till rief sie noch kurz an und wünschte ihr eine Gute Nacht. Mit ihren Freundinnen hatte sie lange geredet, dass hatte ihr gut getan. Luna hatte sich ihnen anvertraut, sie hatte ihnen gesagt, dass sie sich nicht sicher mit Till ist und hatte ihnen von dem hübschen Kellner erzählt. Luisa schlug ihr vor, mit Till schluss zu machen und sich den Kellner zu schnappen. Nina schlug vor, den Kellner zu vergessen und sich an Till zu halten, und Anne war der Meinung, sie sollte einfach auf ihr Herz hören... Verwirrt ging Luna also schlafen und verwirrt wachte sie wieder auf. Verwirrt und ausgeschlafen. Die frühe Sonntagssonne schien ihr in die Augen, so dass sie bald einfach aufstand und joggen ging. Sie joggte an den Ställen vorbei, sie hatte grade keine Lust auf jegliche Art von Konservation, aber um diese Uhrzeit wäre wahrscheinlich eh keiner am Stall. Wieder im Schloss sprang sie erstmal unter die Dusche, zog sich an und ging in den rechten Flügel. Dort gab es ganz oben einen Raum mit hellem Parkett, einer riesigen Fensterfront und einem schwarzen Flügel. Der große Raum war hauptsächlich für die Walzerstunden gedacht, denn hier war ein halbjärlicher Ball Tradition. Luna öffnete den Flügel und setzte sich ans Klavier. Sie spielte den ersten Ton von "River of Flows in You" und der Schall in dem Raum war wunderbar. Sie hatte keine Angst das sie jemand hören konnte, der Raum befand sich im rechten Flügel, die Schlafräume im linken. http://www.youtube.com/watch?v=-qHS_Kiv8wI
Der ganze Raum war erfüllt von den Tönen und Luna achtete auf garnichts mehr, nicht mal auf ihre Hände. Es passierte einfach. Sie bekam eine Gänsehaut, dann war das Stück vorbei. Sie stand auf, sah sich noch einmal im Raum um und machte sich dann auf den Weg zum Frühstück. "Ich sollte wieder mit Klavier spielen anfangen..." Dachte sich Luna auf den Weg zum Speisesaal.

"Hey Luna! Du hast einen Freund!" Helena lachte, dann kramte sie in einer ihren Tüten rum. Luna sagte verwirrt "Was meinst du?" "Jetzt tu mal nicht so unschuldig! Du hast diesen Kellner angestarrt wie nur was! Und dann habt ihr euch auch noch angelächelt. Aber ich denke, du bist mit Till zusammen, also lass das Flirten lieber. Das wirkt Billig." "Okay okay!" Ihre Milkshakes wurden gebracht und sie schlürften sie aus, lachten, redeten, machten Fotos und wollten schließlich zahlen. "Zahlen bitte!" rief Helena lachend zu der Kellnerin, doch statt ihr kam der süße Junge zu ihnen. "2 Milkshakes? Okay, das macht 5 Euro" Er lächelte die beiden an, und da Helena sich nicht rührte, kramte Luna nach ihrem Portmonai. Für einen Moment berührten sich ihre Hände, als sie ihm das Geld sah, uns sie sahen sich an. Doch dann war der Augenblick vorbei und sie machten sich auf den Weg zum Bahnhof. "Luna?! Wir hätten ihn fragen sollen, wie er heißt... Ach egal..." Helena schien den Jungen zwar süß gefunden zu haben, doch mehr war da nicht, da war sich Luna sicher. Abend kamen sie endlich am Schloss an und zuerst veranstalteten sie eine kleine Modenschau auf ihrem Zimmer. "Warum habt ihr mich nicht mitgenommen?" Fragte Geneviéve beleidigt. Sie fühlte sich bei den beiden immer etwas ausgeschlossen. "Tut uns leid, das nächste mal nehmen wir dich mit! In ein paar Wochen läuft der neue Film mit Robert Pattinson im Kino, da können wir doch hin gehen!" Doch sie waren sich einig, das außer Helena keiner wirklich gefallen an Robert Pattinson hatten, also wollten sie in eine romantische Komödie gehen. "Okay, der Termin steht!" Sagte Geneviéve begeistert. Sie wollte wirklich umbedingt dazu gehören...
Am späten Abend machte Luna noch einen kleinen Spaziergang zu den Ställen. Sie hoffte, Till zu sehen und ihn endlich nach seiner Nummer zui fragen, dass hatten sie immer vergessen. Und tatsächlich, sie fand ihn von einem braunen Pferd steigen. "Hey Till!" Rief Luna glücklich und lief auf ihn zu. "Hey Lu!" Er nahm sie in die Arme und küsste sie. "Lu"... sehr kreativ ist er ja nicht, dachte sie sich, doch sie schob den Gedanken schnell beiseite. "Wo warst du Heute? Ich hab dich gesucht!" "Mich gesucht? Wieso denn?" "Wir hätten Hilfe beim Stall gebrauchen können... Na egal, wo warst du?" "Mit Helena in der Stadt shoppen, es war echt witzig!" Sein Gesicht entspannte sich. "Na dann... Hilfst du mir bei Calypso?" Zusammen sattelten sie den Hengst ab, brachten ihn in die Box und fütterten ihn. "Wie war der Ausritt?" "Schön, ich hab eine Gruppe von Mädchen begleitet, danach bin ich alleine weiter geritten... Du weißt doch, ich leite ein paar Reitkurse!" Das wusste sie zwar nicht, doch sie sagte nichts mehr. "Naja, ich muss jetzt auch los... Wir sehen uns morgen!" Sie gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange, der sich aber dann in einen minutenlangen Kuss verwandelte. Sie lächelte ihn noch einmal an, dann ging sie in den Wald. "hey warte!" Rief Till ihr hinterher, sie drehte sich um. "Bekomme ich deine Nummmer?"
Am nächsten Tag war Luna zu faul zum Joggen und schlief so lange, bis sie durch Helenas Wecker geweckt wurde. Verschlafen torkelte sie unter die Dusche, dann frühstückte sie. Helena sah sie besorgt an. "Was ist mit dir los? Hast du dich gestern mit Till gestritten?" "Wie, was? Nein, wie kommst du denn darauf?!" "Du bist so komisch..." "Ich hab meine Tage" log Luna, dann aß sie weiter. In echt dachte sie an den grünäugigen Jungen. Sie kam sich so schrecklich vor. Da klingelte es auch schon zur ersten Stunde, Luna beeilte sich und kam grade noch rechtzeitig mit Helena rein. Sie setzte sich neben Benedict, er lächelte an. Seine grünen Augen erinnerten sie an den Kellner. Sie war verwirrt, warum dachte sie an diesen Typen? Sie konzentrierte sich auf den Unterricht und den Überraschungstest schrieb sie ohne Probleme. Am nächsten Tag war Samstag, glücklich gingen Luna und Helena nach diesem Schultag an den See und ließen die Beine in das Wasser baumeln. Das heißt, eigentlich war nur helena glücklich. Luna starrte auf die glitzernde Seeoberfläche und wünschte sie klarheit. Dann musste ssie plötzlich weinen. Sie uwsste nicht, warum, aber sie wurde plötzlich total traurig und da lag sie auch schon in Helenas Armen. "Hey Maus! Sind das deine ersten Tage? Mit mir kannst du doch ruhig reden!" "Nein, das ist es doch garnicht! Ich weiß es selbst nicht!" Sie schluchzte. Nachdem sie sich beruhigt hatte, legten sie sich auf eine Decke und machten es sich gemütlich. "Weißt du, manchmal ist es richtig ungewohnt hier auf ein Internat zu gehen. Man hat keine Privatsphäre, jedenfalss nicht viel, und alles ist so... geregelt!" Sagte Luna. "Ich weiß was du meinst..."
Der Rest des Tages verging ereignislos. Am Abend packte Luna ihren Laptop aus und ging nochmal hinunter zum See. Das Schloss verfügte über ein sehr gutes und weites Wlan und sie loggte sich bei Skype ein. Ihre Freundinnen waren alle online, perfekt! Sie schrieb als Status "Muss reden:)" Und sofort wurde sie angeskypt. "Bist du auch endlich mal online! Ich, nein wir haben dich alle so vermisst!" kreischte Luisa in die Kamera. Sie zogen die anderen zur Videokonferenz hinzu und da erzählte Luna erstmal alles...

Luna lag lange wach. Sie dachte nach und starrte dabei mit weit geöffneten Augen zur Decke. Sie hatten sich geküsst. Nein, er hatte sie geküsst. Es war ihr erster richtiger Kuss gewesen, dass musste sie zugeben. Bis auf ein paar unbedeutende Küssen bei irgendwelchen Partyspielen. Ihr hatte es gefallen, er konnte gut küssen, obwohl sie ihn eigentlich mit niemandem vergleichen konnte. Er hatte sie ins Schloss begleiten wollen, doch seine Mutter hatte ihn beim Stall gebraucht. Er hatte ihr tief in die Augen geschaut und sie umarmt, dann ist er gegangen. Luna hatte ihm lange nachgeschaut und hat sich dann auf den Weg zum Schloss gemacht. Und nun lag sie verwirrt im Bett. Sie war einfach schon müde und erschöpft gewesen. Sie schaute auf ihren Wecker. 02:57 Uhr. Seufzend machte sie die Augen zu. Till. Till hatte sie geküsst. Sie konnte es einfach nicht glauben, er war viel älter als sie und... und...
Das war der moment wo sie die Müdigkeit überfiel und sie in einen sanften Schlaf glitt. Am nächsten Morgen wurde sie unsanft von ihrem Wecker geweckt. Geneviéve schrie sofort "Ausmachen! Geh joggen, aber mach diesen Wecker aus! Ich will schlafen!" Dann schmiss Helena ein Kissen an Lunas Kopf, sie lachte. Luna stand schwermütig auf und zog sich an. Auch wenn sie nicht in der Stimmung war, sie wusste, dass sie raus musste. Sie schnappte sich ihren iPod und hörte "Marry You" von Bruno Mars. Sie mochte dieses Lied sehr. Sie trat durch das Portal raus ins Freie. Sie ging erst ein Stück, dann fing sie an zu laufen. Die aufgehende Sonne blendete sie ein wenig, deswegen holte sie eine Sonnenbrille raus. Nach dem Joggen verspürte sie das Verlangen, bei Till vorbeizuschauen. Er war nirgends zu sehen, also machte sie sich auf die Suche, und irgendwann fand sie ihn in der Sattelkammer. Sie wollte sich heimlich an ihn ranschleichen, er bemerkte sie nicht. "Hallo!" flüsterte sie in sein Ohr, er erschrak fürchterlich. Hastig räumte er irgendetwas in seinen Spind und drehte sich um, dann lächelte er. "Hey! Ich hab gewusst, oder eher gehofft, dass du kommst!" Er zog sie sanft an sich und gab ihr einen Kuss. Sie schloss die Augen, sie war glücklich. Als er sie wieder losließ, betrachtete sie ihn genauer. Er hatte ein kariertes Hemd an und eine Jersey-Jeans. Seine Haare, wie sexy waren sie nach oben gestylt! In diesem Moment konnte Luna ihr Glück kaum fassen. Aber plötzlich beschlichen sie auch kleine Zweifel. Was wenn... Nein! So war er nicht... oder doch? Verarschte er sie nur? Doch all ihre Unsicherheiten verschwanden als er sie mit einem warmen Glanz in den Augen ansah. Sie lächelte, dann blickte sie auf die Uhr. Sie hatte noch Zeit. Till nahm plötzlich ihre Hand und zog sie mit sich. "Komm mal mit, ich muss dir was zeigen!" Sie folgte ihm einfach so. Er führte sie an den Ställen vorbei zu der Scheune auf dessen "Dachboden" Stroh- und Heuballen verteilt lagen. Sie kletterten eine Leiter hoch und er führte sie an den Ballen vorbei auf eine kleine Holztür zu. Er öffnete sie und trat heraus. Luna folgte ihm-und stockte. Der Anblick war überwältigend. Ein winzig kleiner Balkon aus Holz war hier eingebaut worden und bot eine Aussicht auf das weite Tal und den See, denn genau hier standen die Bäume grade so, dass man alles überblicken konnte. Er hielt sie noch immer an der Hand und blickte sie Erwartungsvoll an. "Na, was sagst du?" Statt einer Antwort kam Luna auf ihn zu und küsste ihn. Lange, sehr lange und schlang ihm dabei die Hände um den Hals. Endlos lange hätten sie so dastehen können, an das Geländer gelehnt, doch die Zeit holte sie bald ein. "Oh nein! Ich muss los! Bis dann!" Luna lief, so schnell ihre wackeligen Beine es zuließen, zum Schloss und sprang unter die Dusche. Sie stürmte grade, nur mit einem Bademantel bekleidet, ins Zimmer, als Helena grade zum Frühstück gehen wollte. "Hey! Du warst ja lange joggen!" Sie lachte. "Beeil dich, okay? Ich halte dir einen Platz frei!" Und sie verschwand. Luna zog sich schnell eine kurze Hose an, dazu ein dunkelblaues Top und ebenfalls ein Karohemd. Sie schlüpfte noch in die schwarzen Ballerinas, dann beeilte sie sich, zum Frühstück zu gelangen. Helena hatte tatsächlich einen Platz gerettet, und sogar schon ein Müsli zubereitet, doch Luna hielt das ganze Frühstück eh nur Ausschau nach Till und aß nichts. Sie sah ihn nicht. Er war nicht da. Sie wollte sich keine Sorgen machen, das fehlte auch noch! Sie waren doch erst einen Tag zusammen. Obwohl, waren sie das eigentlich? Luna hatte noch nie einen richtigen Freund gehabt und wusste daher nicht so genau, wie schnell man sich "nicht-mehr-Single" nennen durfte.
Im Unterricht legte Frau Stein eine neue Sitzordnung fest. Sie meinte, das würde "mehr Disziplin" in den Schulaltag bringen. Luna bekam einen Platz in der letzten Reie neben dem Klassenschönling Benedict. Er ist ein paar Tage später gekommen, da er und seine Familie grade erst aus England nach Deutschlang gezogen sind. Luna hatte noch nie wirklich mit ihm geredet, sie bekam auch nicht, anders wie bei den anderen Mädchen, weiche Knie bei seinem Anblick. "Hi!" Er lächelte sie an. Strahlend grüne Augen! Und dunkle Haare. Ein Traum von einem perfekten Jungen, doch Luna hatte kein Interesse. "Hey!" Mehr redeten sie nicht, die ganze Mathestunde lang. Es stellte sich aber heraus, dass er sehr gut in Mathe war und das Frau Stein einen Narren an ihm gefressen hatte. Sie lobte ihn andauernd und später witzelte Helena, Frau Stein und Benedict hätten sich gefunden. Geneviéve fragte Luna die ganze Zeit nur aus, wie er duftet, wie genau seine Handschrift ist und was er gesagt hat. "Ich hab keine Anung! Wirklich! Wir haben nur "Hi" gesagt, dass wars auch. Und wenn du wissen willst, wie er riecht, dann schleich dich in sein Zimmer und schnupper an seinem Deo! Aber lass mich in Frieden!" Lachend gingen Helena und Luna nach draußen. Sie machten es sich auf der Wiese vor dem Schloss gemütlich, wie etliche andere Schüler, und brüteten über ihren Hausaufgaben. "Du Luna? Wollen wir eigentich mal in die Stadt fahren? Jeden zweiten Tag fährt ein Bus und lange dauert die Fahrt nicht...!" "Klar! Dann kommen wir hier mal raus!"
Am nächsten Tag standen sie mit ein paar anderen Schülern an der Bushaltestelle. Der Bus kam und sie setzten sich nach hinten neben das Fenster. Nach einer halben Stunde kamen sie endlich in der Stadt an und sie fingen direkt an, zu shoppen. "Hier gibts hammer Kleider! Schau dir das mal an!" Helena war in ihrem Element. Nach der langen Tour durch sämtliche Läden setzten sie sich, schwer beladen mit ihren ganzen Tüten, in ein kleines Café. "Zwei Schokomilkshakes bitte!" Bestellte Luna bei einer Kellnerin. "Wow, der ist ja süß!" Flüsterte Helena plötzlich und zeigte auf einen weiteren Kellner, der grade eine Truppe kichernder Mädchen bediente. Er war nicht viel älter als Luna und Helena. Er sah zu ihnen. Seine Augen, sie waren grün. Luna liebte grüne Augen.

Es tut mir so leid, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe! Aber es war viel los (Karneval und noch so Sachen;))
Jetzt bin ich wieder ganz für euch da!

Was war das denn grade? Fragte sich Luna den gesamten Weg bis zu ihrem Zimmer. Sie wusste nicht, was sie mit ihren Gefühlen anfangen sollte. Sie könnte lachen, weinen, in die Luft hüpfen vor Glück oder einfach nur schlafen gehen. Sie entschied sich für Letzteres und duschte sich nicht einmal, das konnte sie ja noch am nächsten Tag machen. Sie lag schon friedlich im Bett, draußen war es schon dunkel, da ging die Tür auf und ein schmaler Lichtstreif erhellte einen Teil des Zimmers. Sie hörte das Klacken von Geneviéves Schuhen und kurz darauf wurde das Licht angemacht. Luna, die im Halbschlaf gewesesen war, richtete sich schlaftrunken auf und rieb sich die Augen. "Mach das Licht aus. Ich bin müüüääääääähde!" Sie musste gähnen. "Ist ja schon gut! Geneviéve, mach das Licht wieder aus!" Das war Helenas Stimme. "Na, wie soll ich mich denn dann umziehen?" Fragte sie schnippisch. "Mein Gott, dann beeil dich eben!" Erwiderte Luna genervt. Helena wandte sich Luna zu. "Warum bist du schon im Bett?" "Wahrscheinlich ist sie zu sehr von dem Polizeiverhör erschöpft..." Geneviéve lächelte. "Was war da jetzt eigentlich genau los?" "Polizeiverhör? Wieso das denn?" Fragte Helena schockiert. "Sheyla, dass Pferd, um das ich mich heute gekümmert habe, es wurde vergiftet. Aber eigentlich hat mir keiner die Schuld gegeben... Aber ich hab ja auch nix gemacht, von daher..." Luna dachte zurück, wie Till sie zum Schloss gebracht hatte. "Wir sind nicht mal eine Woche hier und schon wird ein Pferd ermordet!" Helena sagte das mit einer mystischen Stimme, die Luna zusammen zucken ließ. "Wie auch immer, ich bin müde, ich schlaf jetzt mal. Gute Nacht!"
Am nächsten Morgen joggte Luna nicht, sie konnte sich grade mal aufraffen um zu duschen. Später in dem Frhstückssaal wurde schon allerhand getuschelt. Es wurden Vermutungen angestellt, dass Sheyla Opfer eines Serien-Pferde-Killers sei und es bald noch mehr Opfer geben würde. Aber keiner hatte Luna im Verdacht. Das beruhigte sie. Nach der Mittagspause hatten sie Englisch, und Luna war froh, als sie aus dem Unterricht gerufen wurde. Ein kleines Mädchen führte sie zum Direktorat. Es redete kein Wort. Das Direktorat lag hinter einer schweren Holztür die direkt an die Eingangshalle andrenzte. Luna trat ein. Der Direktor, Herr Siegmann, saß in einem gemütlichen Sessel und bat sie herein. Erst jetzt bemerkte Luna zwei Polizisten die in der Ecke standen und sich leise unterhielten. "Komm doch herein, Lina!" Herr Siegmann klang freundlich. "Luna, ich heiße Luna!" Verbesserte sie ihn und nahm, auf eine Handbewegung von ihm, Platz. "Wie du sicher weißt, ist Sheyla, eines unserer besten Pferde, gestern gestorben. Und wir wissen, dass du es zuletzt gefüttert hast. Doch ein bestimmter junger Mann konnte uns davon überzeugen, dass du keiner Fliege was zuleide tun könntest." Überrascht zog Luna die Augenbraun hoch. Till hatte sich für sie eingesetzt? "Aber trotz allem müssen wir dir einige Fragen stellen, wenn du erlaubst." "Aber klar doch!" Antwortete Luna hastig. Ein Polizist kam auf sie zu und schüttelte ihr die Hand. "Komissar Stahl ist mein Name, das ist meine Kollegin Latz. Kommen wir ohne Umschweifen zu der ersten Frage. Wie hat sich Sheyla verhalten, als du dich um sie gekümmert hast?" "Sie war etwas unruhig, ich dachte, es liegt daran, weil sie mich noch nicht kannte, ich hab ja erst an dem Tag angefangen mich um sie zu kümmern." Der Polizist nickte. "Woher hattest du das Futter für Sheyla?" "Frau Levy hat mir das Futter gemischt und gezeigt, wie alles geht. Dann hat sie es in die Futterkammer gestellt und ist in ihr Büro gegangen, ich habe Sheyla rausgebracht und den Stall ausgemistet." So ging es weiter. Am Ende waren alle von Lunas Unschuld überzeugt, dass beruhigte sie zimelich. Dann durfte sie endlich gehen, Englisch war schon zu Ende und jetzt war Sport dran.
Nach der Schule ging Luna sofort zum Stall. Sie sah Till sofort, er ttschelte grade ein schwarzes Pferd. "Till? Hey Till! Die Polizisten sind von meiner Unschuld überzeugt!" Till drehte sich um und lachte. "Sie mussten dir glauben!" Er kam auf sie zu und umarmte sie stürmisch, Luna lachte. "Danke, dass du mich bei ihnen schon vorher gut gemacht hast!" Er sah ihr jetzt direkt in die Augen. "Das war selbstverständlich." Er säuselte es mehr. Dann beugte er seinen Kopf zu ihr herunter. Lunas Herz klopfte schneller. Seine Lippen berührten ihr, ihre Arme schlangen sich um seinen Hals. Nach tlichen Minuten löste er sich von ihr, sie sahen sich an. Ohne auch nur ein Wort zu sagen, nahm er ihr é Hand und zog sie mit sich in den Wald. Sie liefen und lachten dabei, irgendwann blieb er stehen und zog sie zu sich. "Luna..." Er sagte nur ihren Namen, das reichte aus um ihr wackelige Knie zu bereiten. Dann zog er sie zu sich und küsste sie wie eben, nur noch länger und leidenchaftlicher...

*Anmerkung zu dem Bild* Die Leute auf den Bildern sehen den richtigen Leuten (In diesem Fall Luna und Till) nicht wirklich ähnlich. :)

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